Pressestimmen

Eine traumhafte Kulisse fürs Fest

Geschrieben von RZ Mittelmosel - Wilfried Puth am .

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Traditionelles Burg- und Heimatfest lockte am Wochenende wieder viele Gäste nach Ulmen - Feuerwerk als erster Höhepunkt

Burg- und Heimatfest in Ulmen, das hat Tradition, das hat aber vor allem etwas, was ihm im Cochem-Zeller Festgeschehen einen Alleinstellungscharakter verleiht: die traumhafte Kulisse der alten Burg, hoch über dem Maar, sollte auch in diesem Jahr wieder Tausende in ihren Bann ziehen.

ULMEN. Einen äußerst gelungenen Auftakt konnten die Gäste des traditionellen Ulmener Burg- und Heimatfestes in Ulmen erleben, nachdem pünktlich zu Beginn des Festes der "Wettergott" ein Einsehen hatte und nach stundenlangem, starkem Regen die Sonne am Himmel erscheinen ließ. Die Veranstaltung begann mit einem Festzug von der Grundschule zur Burgruine, an dem sich die Mitgliedervereine des Burg- und Heimatfestvereins, einige Ehrengäste, die "Böllerkracher" aus Neuerburg und die Burgknappen beteiligten. Musikalisch umrahmten der Fanfarenzug Büchel, der Spielmannszug Blau-Weiß Ulmen und der Musikverein Ulmen diesen Festzug, der sich mit Hunderten von Teilnehmern durch den Ort schlängelte.

Nachdem "Burgherr" Erich Michels - er ist der Vorsitzende des ausrichtenden Burg- und Heimatfestvereins - die Gäste aus nah und fern begrüßte hatte, hieß er auch die Ehrengäste willkommen. Es waren dies Landrat Eckhard Huwer, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, Hans-Werner Ehrlich, Ulmens Ortsbürgermeister Alois Keßeler und der Kommandeur der in Büchel stationierten amerikanischen Streitkräfte, Oberstleutnant Mark A. Meyer. In ihren kurzen Grußworten dankten Landrat und Ortsbürgermeister unisono den Veranstaltern für die generalstabsmäßige Vorbereitung und Organisation des Festes mit einem tollen Dreitagesprogramm, was in jedem Jahr eine Menge an ehrenamtlicher Arbeit bedeuten würde. Erstmals war der gesamte obere Bereich der Burgruine mit einem großen Zelt überdacht worden. "Es ist einfach ein Fest in traumhafter Umgebung zur Förderung des Miteinanders und des Gemeinschaftsgefühls", so der Landrat.

Das Burgfest wurde anschließend "offiziell" durch die Neuerburger "Böllerschützen" lautstark und krachend mit mehreren Salven aus den historischen Vorderladerpistolen eröffnet. Musikalisch begleitete die siebenköpfige "MSB-Showband" aus der Gegend um Weibern bei Mayen das Publikum durch den Abend. Sie begeisterte die Gäste mit Show, Spielfreude und einer gelungenen Bühnenpräsentation mit modernsten Licht- und Toneffekten. Das vielseitige Repertoire umfasste dabei neben internationaler Tanzmusik und Evergreens auch Aktuelles aus den Charts und "Kölsche Musik".

Einen der Höhepunkte bildete am späten Abend das fast zwanzigminütige Burg-Höhenfeuerwerk, das von den Männern der Firma Steffes-Ollig aus Müllenbach hinter der Burg gezündet wurde und den dunklen Nachthimmel in eine bunte, farbenprächtige Kulisse verwandelte. Ein mehr als gelungener Auftakt zum Traditionsfest und ein gutes Omen für die Folgetage.

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